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Frühling, gib mir nen Be(e)at!

Aktualisiert: Aug 11

Und auf einmal ist er da! Hurra!


Die Natur scheint den Frühling genauso lang herbeigesehnt haben, wie wir. Mutter Natur explodiert seit den vergangenen Tagen förmlich. Ein Feuerwerk aus grünen, rosa und weißen Blättern und Blüten erfreut unsere Augen. Die Sehnsucht nach Sonne und Wärme, nach dem "Raus in den Garten" war nach dem langen Winter groß.


Unkraut zupfen ist für mich erholsam, beinahe meditativ. Ich denke dabei an rein gar nichts!

Das erste Mal Tabula rasa nach der dunklen Jahreszeit ist immer besonders aufwendig. Und trotzdem macht Unkraut jäten wieder Spaß. Es gehört einfach dazu.

Man glaubt es kaum: Was für mich als Kind und junge Erwachsene eine lästige Pflicht war: "…erst musst du Kirschen abnehmen, oder Johannisbeeren, oder das kleine Stück Beet von Unkraut befreien. Danach darfst du ins Freibad …" ist jetzt für mich erholsam, beinahe meditativ. Warum? Ich denke dabei an nichts. Rein gar nichts! Maximal fallen mir neue Themen für Blogposts ein. Die (meistens) Stille hat für mich etwas Heilsames. Ich bin in diesen raren Stunden einfach nur auf mich und die Hände in der Erde fokussiert.

Ein duftendes Kräuterbett sollte es werden.

Für dieses Gartenjahr habe ich mir vorgenommen, unser kleines Beet ein wenig pflegeleichter zu gestalten. Der Ipftrotter-Reisekalender ist prall gefüllt und es wird wenig Zeit für aufwendige Garten- und Beetpflege bleiben. Schön und bunt soll es trotzdem sein!


Da ich so oder so gern Kräuter in der Ipfweiberwirtschaftsküche nutze, lag es nah, das Beetle in ein Kräuterwunder zu verwandeln. Ein duftendes Kräuterbeet sollte es werden. Damit es nicht nur grün ist, kombinieren die Chefin und ich es mit farbenfrohen Bauernblumen. Die süßen Blüten locken wichtige Insekten an.

Auf meiner Einkaufsliste standen folgende Pflanzen:

  • Thymian,

  • Bohnenkraut

  • Salbei

  • Melisse

  • Pfefferminze

  • kleiner Lavendel

  • Pfeffer

  • Koriander

  • Rosmarin

  • Grüner Tee

  • Eukalyptus

  • Knoblauch

  • Ringelblumen

  • Kapuzinerkresse

  • Duftgeranien

  • Hortensien

  • Nelken

  • u.v.m., was wir freestyle eingepflanzt haben.

Mit Liebe, Hingabe und Mut zur Unperfektion

Sogar unsere Erdbeeren vom Vorjahr erfreuen uns in diesem Jahr wieder mit vollem Einsatz. Auch der Rhabarber ist unser alljährlicher Freund. Ich kann es kaum erwarten, im Mai einen Kuchen aus den süßherben Stangen zu backen!

Kaum eingesetzt schwirrt und summt es fleißig im die Pflänzchen. So haben die Insekten Nahrung und wir immer eine tolle Einlage für Salate oder Suppen.

Wir wünschen uns, dass alle Gewächse meinen nicht vorhandenen grünen Daumen gut wegstecken und ordentlich anwachsen.

Klar, bei uns schaut es nicht aus, wie im Hochglanzgartenmagazin. Die Rasenkanten sind (noch) nicht gemäht und der Rand nicht sauber abgekehrt. Ich bin weit (sehr weit!) entfernt von einer stylishen Gartengestaltung. Aber mit Liebe, Hingabe und Mut zur Unperfektion probieren wir beherzt jedes Jahr im Garten etwas Neues aus.

Im Notfall stehen unsere Naschsträucher mit Roten Monster-Johannisbeeren, Stachelbeeren und Himbeeren jedes Jahr zuverlässig zur Verfügung.

Ein Update gibts in ein paar Wochen.


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