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Das Wobbele in der Gurkenkrise

Aktualisiert: Aug 11

Ich bin soooo wüteeeeend! Wütend auf mich, weil ich in den letzten Wochen übermässig geschlemmt, mehr Brot als ich vertrage gegessen und viel zu viele Osterschoki "vernichtet" habe.

Meine Quittung dafür: Ich fühle mich umpfing, lommelig und total wabbelig. Nach den Fress-Feiertagen ist meine Motivation auf einem anderen Stern. Was sag ich: auf einem anderen Planeten, in einer Lichtjahre entfernten Galaxie! EINDEUTIG BEFINDE ICH MICH MITTEN IN EINER GURKENKRISE! Geht es dir auch manchmal so?


Seit dem schweren Unfall der kleinen Chefin vor neun Wochen ist bei mir der Ausnahmezustand ausgebrochen. Ernährungs- und trainingstechnisch habe ich mein persönliches Waterloo erlebt! Es ist unglaublich, wie sehr der Körper mir die Pause übel genommen hat. Ich bin nur noch schlapp, müde und kraftlos. Der Kopf ist nicht frei und viele unerledigte Dinge brodeln in mir. Das wirkt sich deutlich auf die Ausdauer und die Laufleistung aus. Die Garmin- Waage zeigt regelmässig die bittere Wahrheit grün auf schwarz und sendet sie mir gnadenlos aufs iPhone. Fünf Kilo innerhalb kürzester Zeit zugelegt. Vom Körperfettanteil rede ich gar nicht.

So kurz vor der Dreiss……äähm…Vierzig😇 geht das Zunehmen gefühlt in Lichtgeschwindigkeit und das Abnehmen in Slooooooowww- Moootioooooonnn.

Doch ich sehe einen Lichtblick. Langsam kehrt wieder die geliebte Routine in der Ipfweiberwirtschaft ein.

Du sagst jetzt vielleicht: deine Probleme hätte ich gern! Klar, fünf Kilo zugenommen, das klingt zunächst nicht viel. Aber ich habe Jahre gebraucht, um mir die angefutterten Kilos herunter zu knechten. Ich fighte seither jeden Tag dafür, nicht wieder zur Kilonärin zu werden.

Durch die längere Beschäftigung mit den Themen Ernährung und Sport bin ich angefixt. Angefixt davon, was ich aus einem Körper machen konnte, weil ich es wirklich wollte. Es ist großartig! Genau deshalb bin ich so streng mit mir selbst und mutiere regelmässig zur Kiloguckerin. Ausnahmen selbstverständlich eingerechnet, denn die gehören dazu. Immerhin bin ich keine Zwanzig mehr und muss niemandem ausser mir selbst etwas beweisen.

Wenn das Trainings- Mojo hakt und das Chi gnadenlos in die falsche Richtung fließt muss dringend ein Plan her, wie ich aus dem Motivationstief rauskomme.

Für mich funktioniert das so:

Erste Aktion gegen Kraftlosigkeit: Entschlacken

Ich nehme zwei bis drei Tage pürierte, dünne Suppen oder Brühe (Zuccini, Sellerie etc.) zu mir. Dazu Basepulver. Abends ein schönes entspannendes Salzbad. Danach schläfst du fest wie ein Baby und wachst morgens total ausgeruht auf.

Zweite Aktion: Rohkost

Grüne Salate, Karottensalat, Rettichsalat & Co.und proteinhaltige Nahrungsmittel.

Nicht zu vergessen: trinken, trinken, trinken!

Verdünntes Zitronen- Ingwerwasser mit Curcuma, Kiwiwasser, Ananaswasser….

Joa, frau gewöhnt sich an alles, wenn es Not tut und schnelle Ergebnisse her sollen.

Dritte Aktion: Schon wieder?-Pause wäre mir jetzt lieber!-Ochnöööö!-Reichts noch nicht?-Turnbeutel vergessen!

Es nützt kein Jammern und kein Flehen. Rauf auf das Foltergerät! Ich versuche, von Montag bis Freitag wenigstens pro Tag eine halbe Stunde zu schwitzen- eher länger. Abends ein kurzes Krafttraining mit 2x 8-kg Kettlebells (die geb ich nicht mehr her)!

Die App von MyFitnessPal.com erleichtert es mir ungemein, die Kalorienzufuhr zu protokollieren. Gestrichen vom Ernährungsplan: Zucker und (übergangsweise)Carb´s.

Auf ein Glas Rotwein oder ein Bier am Wochenende verzichte ich aber nicht. Ein bisschen Spaß darf es noch sein 😉 .

Jahaaa ich weiß, das ist alles nüscht Neues, was ich dir hier aufgeschrieben habe. Aber frau muss eben auch etwas aktiv dafür TUN, damit der Erfolg sichtbar wird!

Ich möchte, dass die Jeans nicht mehr kneift! Deswegen lasse ich die Osterschokis im direkten Blickfeld stehen- als Enemies! Ich werd nicht schwach! PUNKT!

Schließlich habe ich es schon einmal geschafft,von der blöden "Doppelrahmstufe" wieder auf "Untermoppelmaße" zu kommen. Das wäre doch gelacht!

Lang hab ich überlegt, ob ich dir ein Bild von mir als "Topmoppel" zumuten kann. Es kostet doch Überwindung, sich so zu zeigen. Soll ich? Gut, ich machs einfach!









Ich sah bis 2014 so aus. Niemals wieder! Beim Anblick dieses Körpergebirges erwischt mich der glatte Bodyhorror!








Meine "Beachfront" im Sommer 2016. Dank straffem Sport-, Ernährungs- und Gartenarbeitsplan konnte ich mich ganz ordentlich an den Pools und Stränden zwischen Thailand und Kalifornien sehen lassen.



Erste Zwischenbilanz nach 12 Tagen Schwitzen und Ernährungsboost:

MINUS 2,4 kg und immerhin eine kleine Senkung des KFA. Aber da geht noch mehr!

(Auch kleine) Erfolge sind der beste Ansporn dabeizubleiben.

Du fragst dich vermutlich: Warum macht die das? Warum tut die sich das "in ihrem Alter" noch an?

  • Ich mach das für mich!

  • Weil ich mich wieder gern im Spiegel ansehen mag!

  • Weil ich mich jetzt verdammt nochmal auch in Kleidern wohlfühle!

  • Weil ich im Bikini neuerdings eine ganz passable Figur mache!

  • Weil mir das neue Körpergefühl mehr Kraft und Stärke geschenkt hat!

Das ist der Kick, der mich antreibt, weiter am Ball zu bleiben. Bei einer hausgemachten Bodyrevolution passiert nicht nur etwas mit deinem Körper sondern auch etwas mit deinem Geist. Okay,es gibt auch Ausnahmen.


Welche Erfahrungen hast du selbst gemacht? Welcher Schacka-Trainer gibt mir ein paar Tipps, wie ich Heißhunger überlisten, den Sport noch intensiver im Alltag einbauen und Körperregionen optimieren kann?


#Motivationstief #Training #Ernährung #Zunahme #Körperfett

 

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