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Ü40 Karossentuning für Fortgeschrittene-Warum hat uns davor keiner gewarnt?

(Werbung, unbezahlt)

Endlich Sommer, endlich Sonne-Balsam fürs Gemüt! Da strahle ich glatt wie mein Putzeimer! In den letzten Wochen war ich sehr produktiv und bin meiner Lieblingsbeschäftigung nachgegangen: AUFRÄUMEN & AUSMISTEN. Das befreit nicht nur den Dachboden und Keller von Sperrmüll und zu lang aufgehobenem Zeug, sondern auch das eigene Oberstübchen. Dabei hatte ich ein bisschen Zeit zum Nachdenken über die rasant verlaufenden Jahre. Ich gehe schließlich auch straff in Richtung „alde Ledertäsch".

Warum warnt uns eigentlich keiner vor dem Älterwerden und den Folgen?

Ist Dir schon aufgefallen, dass Männer zum Thema Alter und Gewicht ein ganz anderes Verhältnis haben? Die feiern sich selbst mit 10 kg mehr auf den Rippen noch und finden sich anbetungswürdig.

Warum geht das bei uns nicht so einfach? Warum kriegen wir Komplexe, weil wir älter werden? Warum fühlen wir uns schlecht, wenn wir 5 kg mehr auf die Waage bringen oder herzhaft in einen Burger beißen? Können wir uns nicht glücklich schätzen, Frauen Ü40 zu sein?

Mir jedenfalls fällt es schwer, das einfach zu akzeptieren. Ich muss schon ordentlich die Tüte mit Zweckoptimismus dafür öffnen. Dabei gibt es wirklich Schlimmeres. Unter uns Ü40-ern ist aktuell alles vertreten: Die, deren Kinder grad eine Lehre machen. Solche, wo noch Kleininder ein Chaos im Haus veranstalten und jene, die zurzeit mit ihren Pubertieren kämpfen. Was für ein spannender Lebensabschnitt, in dem noch ordentlich was geht!


Was ändert sich still und heimlich, wenn wir die magische 4 überschritten haben?

  • I´ts cool man

Meistens ist frau mit sich im Reinen. Die Alterscoolness stellt sich langsam ein, weil man nur noch sich und niemandem anders etwas beweisen muss.

  • Brillenschlange

Früher hab ich ums Verrecken keine Brille getragen (die Fassungen sahen aber auch sch*****wierig aus). Stattdessen habe ich lieber entzündete verquollene Augen durchs zu lange Tragen der dicken Kontaktlinsen in Kauf genommen. Mittlerweile ist es einfach nur praktisch und die Brille trage ich heute mit Stolz. Ich finde, sie steht mir und es zaubert gleich noch mehr Intelligenz ins Gesicht als schon vorhanden.

  • Stilecht

Der Klamottenstil: Man muss nicht mehr unbedingt den breiten Gürtel tragen, um szenemässig aufzufallen. Dafür darf man sich mit hochwertigeren Stöffchen umgeben. Die sind in der Regel langlebiger und besser kombinierbar und geben Stilsicherheit. Nicht vergessen dürfen wir dabei, dass Shopping für die meisten Frauen DER Glücklichmacher schlechthin ist.


  • Dufte, Schatz

Geht dir das auch so? Das Parfum wird schwerer im Laufe der Jahre. Habe ich früher ausschließlich Männerdüfte benutzt als junge Frau, sind es jetzt die Klassiker. Ich liebe sie, denn sie vermitteln das Gefühl des Geheimnisvollen.

  • Karossentuning

Die Körperpflege ist ohne Frage deutlich aufwendiger geworden. Bis in die 30-er reichte eine leichte Gesichtscreme und Bodylotion. Fertig! Und was steht heute auf dem Badezimmerregal? Tiefenreinigung, Liposomen, Hyaluron-Booster, Nachtmaske, hochwertige Spezialcremes, die keine Chemiebomben mehr sind. Das Make-up verändert sich. Man hat weniger Zeit, sich mal aufzubrezeln. Da muss die getönte Tagescreme und Mascara oft reichen. Glitzer und Glimmer weichen, dafür wird das Tages Make-up weniger auffällig aber wirkungsvoller.

  • Eat, sleep, repeat

In meiner Küche findet sich mittlerweile ein ansehnliches Arsenal an Nahrungsergänzungsmitteln, wie Priorin, Basepulver, Magnesium, Eisentabletten…und was weiß ich nicht noch alles. Dazu die gesunde, regionale Ernährung, auf die sicher mittlerweile die meisten Frauen achten. Eine Portion mehr Schlaf schadet dabei definitiv auch nicht.

  • Nimms Dir

Erholungsphasen werden immer wichtiger. Es sind die kleinen Timeouts, wie einfach UNGESTÖRT mit einem Glas Wein in der Wanne liegen Friseur oder in einer Zeitschrift blättern.

  • Gesundheit!

Die Achtung vor der eigenen Gesundheit und auch eine regelmäßige Vorsorge ist zu einem wichtigen Thema bei mir geworden. Ein Muss!

  • Astralkörper

Der Sport hat seit einigen Jahren einen ganz wichtigen Teil in meinem Leben besetzt. Ohne ihn gehts einfach nicht mehr. Zumindest bemühe ich mich, dass ich halbwegs in Form bleibe und nicht zu arg zum Moppelpo "muttiere".



Was braucht unterm Strich, um Ü40 noch abzugehen wie ein rotes Moped?

Ab und an dürfen wir uns einen Werkstatt-Termin zur Inspektion gönnen, um die rein oberflächlichen Dinge in Schuss zu halten. Dazu braucht´s einen guten Hairstylisten, eine Nagelkünstlerin, eine Kosmetikerin für alle Körperbereiche, die nicht mit Chemiebomben hantiert, evtl. ein Sportstudio UND eine gute Spotify- Playlist für alle Gemütslagen. Noch viel wichtiger ist allerdings die innere Einstellung. Eine gesunde Portion Lässigkeit (haben wir als gestandene Frauen so oder so) sowie immer am Puls der Zeit bleiben. Überhaupt sollten wir versuchen, nie stehenzubleiben in jeder Hinsicht!

Es ist wahr, Älterwerden ist nichts für Flauschandtuchbenutzer. Aber hey, wir Amazonen können das! Die 70er-Karosse ist zwar etwas teurer im Unterhalt geworden, aber es lohnt sich allemal, einen Klassiker blitzen zu lassen, damit man noch ganz lange etwas von diesem Schmuckstück hat.

Was andere denken und reden: Gööörl, not your business- who cares!? Die Sorgen- und Lachfalten haben wir uns genauso hart erarbeitet wie die Augen- und Hüftringe!

Die innere Einstellung ist der Schlüssel zum jung bleiben! Nimm es an, wie es kommt. Egal, ob gute oder schlechte Momente auf Dich zurollen. Queens, da geht noch was! Ich jedenfalls sehe halbwegs gelassen auf die nächste „0".


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